DOPPELABEND
DER BAJAZZO - GIANNI SCHICCHI



DER BAJAZZO

Oper in zwei Akten und einem Prolog
von Ruggiero Leoncavallo


PREMIERE
21. Januar 2018 I 19.00 Uhr
Große Bühne

Canio, Prinzipal einer Komödiantentruppe, die durch die Dörfer zieht, liebt seine hübsche Frau Nedda leidenschaftlich und eifersüchtig. Oft wiederholt er drohend, dass er auf einen Ehebruch seiner lebenslustigen Frau im wahren Leben ganz anders reagieren würde als auf der Bühne, wo er den Bajazzo gibt. Der bucklige Tonio versucht auch tatsächlich, sich Nedda zu nähern, doch sie wehrt ihn ab. Aber der Bauer Silvio aus dem Dorf scheint ihr zu gefallen, beobachtet Tonio. Er warnt den Prinzipal, und der versucht wütend aber vergeblich, von Nedda den Namen ihres Liebhabers zu erfahren. Dann beginnt die Vorstellung: die Komödie vom eifersüchtigen Bajazzo, der Columbine, gespielt von Nedda, beim Rendezvous mit Harlekin erwischt. Auch hier gibt Nedda den Namen ihres Liebhabers nicht preis. Spiel und Wirklichkeit fließen ineinander, sind nicht mehr zu unterscheiden.
Der Bajazzo, auf der Bühne lustig, im Leben traurig auf den Tod, ist eine der ältesten Figuren der italienischen Commedia dell’Arte. Leoncavallo hat ihr mit seiner Oper ein letztes großartiges Denkmal gesetzt.
 

 
GIANNI SCHICCHI


Oper in einem Akt von Giovacchino Forzano
Musik von Giacomo Puccini


PREMIERE
21. Januar 2018 I 19.00 Uhr
Große Bühne

Giacomo Puccinis einaktige Buffo-Oper „Gianni Schicchi“ spielt ihrem Ursprung aus Dantes „Göttlicher Komödie“ gemäß im Florenz des späten 13. Jahrhunderts.
Die geldgierigen Verwandten des just verstorbenen, reichen Buoso Donati versuchen, mit einer Gaunerei an das Erbe zu kommen, das der Alte tatsächlich nicht seiner Familie, sondern zu deren großem Verdruss einem Kloster vermacht hat. Bevor Donatis Tod öffentlich bekannt ist, werben die wütenden Verwandten den listigen Gianni Schicchi an, damit er zu ihren Gunsten einen Weg aus der vertrackten Situation findet. Und Gianni Schicchi weiß Rat: Er legt sich als vermeintlich sterbender Donati ins Bett und diktiert dem herbeigerufenen Notar ein neues Testament. Allerdings geht darin jetzt
nicht nur die Kirche leer aus.