• BlossomTime
OPERETTENAUSGRABUNG
BLOSSOM TIME
(BLÜTENZEIT)


Amerikanische Operette in drei Akten
Buch und Liedtexte von Dorothy Donnelly, basierend auf der Operette "Das Dreimäderlhaus"
von Heinrich Berté
Musik von Sigmund Romberg unter Verwendung von Kompositionen Franz Schuberts
Deutsch von Nico Rabenald

Deutschsprachige Erstaufführung


PREMIERE
18. März 2018 I 19.00 Uhr
Große Bühne

Wien im Vormärz, alte Höfe mit Pawlatschen ringsum, Biedermeiersalons und Hietzinger Gärten, der Herr Hofglasermeister Tschöll mit seinen drei Töchtern, die eifersüchtige Demoiselle Grisi vom Hoftheater und ihr Galan, der dänische Gesandte, Metternichs böhmakelnder Spitzel Nowotny, Schober, Schwind, Kupelwieser und Vogel – die Freunde, und endlich Schubert selbst: tolpatschig, wienerisch, herzlich und gar nicht unähnlich dem Bild, das Zeitgenossen von ihm geben.

Das war die Geschichte der nach der „Fledermaus“ weltweit erfolgreichsten Operette, des „Dreimäderlhauses“ von Alfred Maria Willner und Heinz Reichert und der Musik von Heinrich Berté. Das heißt – eigentlich ist keine Note von Heinrich Berté, sondern jede Note von Franz Schubert. Die „Dreimäderlhaus“-Partitur ist eine der reichsten der Operettenliteratur und zeichnet sich überdies vor anderen Bearbeitungen durch ihre absolute Unberührtheit aus. Heinrich Berté hat einfach nur originale Schubert-Musik aus allen Genres genommen und die Texte des Librettos daruntergelegt. Die Geschichte von Franz Schubert und seinen Malerfreunden – Moritz von Schwind, Leopold Kupelwieser – und deren glücklichen und unglücklichen Lieben zu den drei Schwestern aus dem Haus auf der Mölker Bastei (neben dem übrigens Beethoven viele Jahre gewohnt hat) hat Millionen von Menschen ergriffen und das Stück zu einem der erfolgreichsten Werke des Musiktheaters überhaupt gemacht.

Das „Dreimäderlhaus“ wurde in zweiundzwanzig Sprachen übersetzt, in sechzig Ländern aufgeführt. In seiner ersten Serie ist es in Wien, Berlin, London, Paris und New York je sechshundertmal gelaufen, ist seitdem immer wieder neuinszeniert worden und mag bisher rund 90.000 Aufführungen erlebt haben.

In New York nun ist es aber in eine amerikanische Operette umgearbeitet worden. Sigmund Romberg, der Komponist des „Studentenprinzen“, gab dem Werk zusätzlich amerikanischen Schwung und eine Modernität, die es schon zu einem frühen Musical macht. Hier hieß es jetzt „Blütenzeit“ oder „»Zeit des Erblühens«: »Blossom Time«“ und gab einer ganzen Generation von amerikanischen Theaterbesuchern ein Bild von der großen Zeit der Klassischen Musik.

Nach Europa konnte das Werk nicht kommen – zu erfolgreich war hier das Urbild. So ist nun unsere Inszenierung die Erstaufführung für Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein.
 
 
 
 
 
 
 
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