Blossom Time (Blütenzeit)

Amerikanische Operette in drei Akten
Buch und Liedtexte von Dorothy Donnelly, basierend auf der Operette
"Das Dreimäderlhaus" von Heinrich Berté
Musik von Sigmund Romberg
unter Verwendung von Kompositionen Franz Schuberts
Deutsch von Nico Rabenald Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin | www.felix-bloch-erben.de
WIEDERAUFNAHME
Samstag | 29. September 2018 | 19.30 Uhr
Große Bühne

Deutschsprachige Erstaufführung

Wien im Vormärz, alte Höfe mit Pawlatschen ringsum, Biedermeiersalons und Hietzinger Gärten, der Herr Hofglasermeister Tschöll mit seinen drei Töchtern, die eifersüchtige Demoiselle Grisi vom Hoftheater und ihr Galan, der dänische Gesandte, Metternichs böhmakelnder Spitzel Nowotny, Schober, Schwind, Kupelwieser und Vogel – die Freunde, und endlich Schubert selbst: tolpatschig, wienerisch, herzlich und gar nicht unähnlich dem Bild, das Zeitgenossen von ihm geben.

Das war die Geschichte der nach der „Fledermaus“ weltweit erfolgreichsten Operette, des „Dreimäderlhauses“ von Alfred Maria Willner und Heinz Reichert und der Musik von Heinrich Berté. Das heißt – eigentlich ist keine Note von Heinrich Berté, sondern jede Note von Franz Schubert. Die „Dreimäderlhaus“-Partitur ist eine der reichsten der Operettenliteratur und zeichnet sich überdies vor anderen Bearbeitungen durch ihre absolute Unberührtheit aus. Heinrich Berté hat einfach nur originale Schubert-Musik aus allen Genres genommen und die Texte des Librettos daruntergelegt. Die Geschichte von Franz Schubert und seinen Malerfreunden – Moritz von Schwind, Leopold Kupelwieser – und deren glücklichen und unglücklichen Lieben zu den drei Schwestern aus dem Haus auf der Mölker Bastei (neben dem übrigens Beethoven viele Jahre gewohnt hat) hat Millionen von Menschen ergriffen und das Stück zu einem der erfolgreichsten Werke des Musiktheaters überhaupt gemacht.

Das „Dreimäderlhaus“ wurde in zweiundzwanzig Sprachen übersetzt, in sechzig Ländern aufgeführt. In seiner ersten Serie ist es in Wien, Berlin, London, Paris und New York je sechshundertmal gelaufen, ist seitdem immer wieder neuinszeniert worden und mag bisher rund 90.000 Aufführungen erlebt haben.

In New York nun ist es aber in eine amerikanische Operette umgearbeitet worden. Sigmund Romberg, der Komponist des „Studentenprinzen“, gab dem Werk zusätzlich amerikanischen Schwung und eine Modernität, die es schon zu einem frühen Musical macht. Hier hieß es jetzt „Blütenzeit“ oder „»Zeit des Erblühens«: »Blossom Time«“ und gab einer ganzen Generation von amerikanischen Theaterbesuchern ein Bild von der großen Zeit der Klassischen Musik.

Nach Europa konnte das Werk nicht kommen – zu erfolgreich war hier das Urbild. So ist nun unsere Inszenierung die Erstaufführung für Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein.


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Termine

Große Bühne
Sa 29.09.2018  19.30 Uhr
So 14.10.2018  15.00 Uhr
Mi 31.10.2018  15.00 Uhr

Inszenierungsteam

Inszenierung
Dr. Ingolf Huhn
Musikalische Leitung
Dieter Klug
Karl Friedrich Winter
Bühne
Tilo Staudte
Kostüme
Erika Lust
Choreographie
Sigrun Kressmann

Besetzung

Franz Schubert
André Riemer
Franz von Schober
Frank Unger
Johann Michael Vogl
Mitzi Kranz
Madelaine Vogt
Kitzi Kranz
Bridgette Brothers
Fritzi Kranz
Anna Bineta Diouf
La Bellabruna
Bettina Grothkopf
Joseph Kupelwieser
László Varga
Moritz von Schwind
Jason-Nandor Tomory
Graf Scharntoff
Michael Junge
Binder
Paul Wiehe
Erckmann
Dominique Anders
Samuel Schaarschmidt
Blumenmädchen
Franzy Roscher
Rosi
Heike Schlott
Greta
Franzy Roscher
Novotny
Michael Junge
Frau Coburg
Anne Wolff
Ein Kellner
Moritz Häußler

Chor
Extrachor
Erzgebirgische Philharmonie Aue
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