• Sonnenallee
SONNENALLEE


Ein Theaterstück mit Live-Musik
nach dem gleichnamigen Film
von Thomas Brussig, Detlev Buck und Leander Haußmann


PREMIERE
12. Februar 2017 I 19.00 Uhr
Große Bühne

Wenn man in Berlin am kürzeren Ende der Sonnenallee wohnte, war sie ständig präsent, die Mauer.
Micha ist 17 und wohnt an diesem kürzeren Ende der Sonnenallee. Er und seine Freunde sind mit dem „antifaschistischen Schutzwall“ aufgewachsen. Sie hadern nicht mit ihrem Schicksal, sondern versuchen, das Beste draus zu machen. Auch wenn die Schule nervt, man nur schwer an die neueste Scheibe der Rolling Stones herankommt, nach dem Abitur die Armeezeit droht, und Miriam, das schönste Mädchen aus der Schule, lieber mit einem Typen aus dem Westen knutscht.

Da ist Kreativität gefragt. Und Micha fällt einiges ein, um seine Angebetete zu beeindrucken. So lässt er sich zu einem Diskussionsbeitrag verdonnern und erfindet unzählige Tagebücher.
Und während die Erwachsenen sich einfügen in die Realität der ständigen Kontrollen durch den allgegenwärtigen Abschnittsbevollmächtigten und der mitleidigen Kommentare von der Aussichtsplattform auf West-Berliner Seite, gehen Micha und seine Freunde Mario, Wuschel und Appel ihre ganz eigenen Wege, um die DDR zu verändern.

Das Stück ist ein Ausflug in die DDR der 70er Jahre und eine Wiederbegegnung mit der Musik der Zeit – von Renft bis Puhdys, von Karat bis Vroni Fischer.

Mensch, was haben wir die Luft bewegt. Es wäre ewig so weitergegangen. Es war von vorn bis hinten zum Kotzen, aber wir haben uns prächtig amüsiert. Wir waren alle so klug, so belesen, so interessiert, aber unterm Strich war’s idiotisch. Wir stürmten in die Zukunft, aber wir waren so was von gestern. Mein Gott, waren wir komisch, und wir haben es nicht einmal gemerkt.
Thomas Brussig, Sonnenallee
 
 
 
 
 
 
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